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MOVIMENTO
APOSTOLICO
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Programmatische LeitlinienPastoraljahr 2009-2010
EINMÜTIGKEIT UND MITVERANTWORTUNG
Die apostolische Bewegung existiert zur Erinnerung und Verkündigung des Wortes Jesu. Indem sie die ihr anvertraute Mission, die Evangelisation, erfüllt, erkennt man die „reale Mitverantwortung des Seins und des Tuns der Kirche“ gemäss der Lehre des Heiligen Vaters Benedikt XVI: “Dazu bedarf es einer Änderung der Mentalität besonders in bezug auf die Laien, die nicht mehr nur als »Mitarbeiter« des Klerus betrachtet werden dürfen, sondern als wirklich »mitverantwortlich « für das Sein und Handeln der Kirche erkannt werden müssen, um die Festigung eines reifen und engagierten Laienstandes zu fördern.“ (Benedikt XVI, Ansprache bei der Eröffnung der Pastoraltagung der Diözese Rom, 26.Mai 2009)
In diesem Pastoraljahr 2009 – 2010, das der Herr uns erlaubt in Angriff zu nehmen, ist es angebracht, dass wir uns über die Bedeutung der Mitverantwortung Gedanken machen. Wir werden dies auf die eine und einzige Möglichkeit der historischen Verwirklichung tun. Diese Art ist die „Einmütigkeit“. Die Kirche ist in ihrem Wesen ein Mysterium der Einheit und Eintracht. Die Einmütigkeit kann nur in der Mitverantwortung, die notwendigerweise im Leib Christi herrschen muss, geübt, verkörpert und verwirklicht werden,.
Die Einmütigkeit Die Einmütigkeit ist in der Kirche eine Notwendigkeit und bedeutet Leben. Es gibt nur einen Leib Christi, doch seine Glieder sind zahlreich. In diesem einzigen Leib lebt jedes Glied, indem es sich vom Leben aller anderen nährt und erhält gleichzeitig die anderen mit der eigenen Lebenshingabe am Leben. Diese Wahrheit lehrt uns Paulus: “4 Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. 5 Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. 6 Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. 7 Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: so ist es auch mit Christus. ” (vgl. 1Kor 12,4-7.12). Der Heilige Geist aus der Höhe des Himmels sieht, welche Gaben der Gnade und der Wahrheit dem Leib Christi fehlen. Wie ein aufmerksamer und weiser “Arzt” greift er ein, damit nichts fehlt, was der Leib Christi zum leben braucht. Aus dem Leben des Leibes entspringt das Heil der Welt und die Heiligung der Kirche. Die Einmütigkeit kann deshalb nur in der Mitverantwortung gelebt werden. Mitverantwortung Der Heilige Geist verteilt allen seine Gaben, je nach Notwendigkeit des Leibes Christi. Jeder muss ihm Rechenschaft ablegen, wie er diese gebraucht. Auch jedem Menschen muss Rechenschaft abgelegt werden, wie die geschenkten Gaben eingesetzt werden. Der Heilige Geist schenkt seine Gaben nämlich nicht nur exklusiv für den privaten Gebrauch, desjenigen, der die Gabe erhält. Er gibt sie, damit der Beschenkte dem Geist Raum verschafft und ihn im höchstmöglichen Masse Früchte bringen lässt. Diese Frucht, die aus dem Wirken des Geistes entspringt, wird der Welt geschenkt.
Keine Gabe Gottes darf vergraben werden: “Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast doch gewußt, daß ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. 27 Hättest du mein Geld wenigstens auf die Bank gebracht, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten. 28 Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! 29 Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluß haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. 30 Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.” (Mt 25,26-30). Eine einzige Gabe, die nicht geschenkt wird, enteignet jede andere Gabe von einer lebensnotwendigen Nahrung. Eine einzige nicht-erhaltene Gabe macht unsere Gabe zu einer mangelhaften Gnaden- und Wahrheitsgabe. Die Mitverantwortung ist immer gemäss dem persönlichen Charisma und dem spezifischen Dienst jedes einzelnen. Inwiefern steht die Apostolische Bewegung in Verantwortung der Kirche und der Welt; aber in erster Linie gegenüber Jesus Christus und der Jungfrau Maria, Mutter der Erlösung?
Wir sind Mitverantwortlich für:
- das Wort Gottes Das Wort Gottes schenkt man nicht in derselben Weise weiter, wie man es erhalten hat. Wir müssen es zuerst in Leben umwandeln und es dann als dessen Frucht weitergeben. Die Erde schenkt den Samen nicht so, wie sie ihn erhalten hat. Sie wandelt ihn in neues Leben und schenkt ihn verwandelt weiter. Die Art und Weise ist dieselbe, wie sie von Jesus Christus selbst vorgegeben wurde: “Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. 25 Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.” (Joh 12,24-25) Jeder muss nach der entsprechenden Gabe der Gnade und der Wahrheit, die er vom Heiligen Geist erhalten hat, das Wort in das Herz aller Brüder säen.
Jesus hat das Wort vom Vater erhalten. Das Wort hat er in Wahrheit, Liebe und Mitleid, Erbarmen, Grossmut, Vergebung, Verkündigung, Lehre, Unterweisung, Opfer, Leid, Tod und Auferstehung gewandelt. Wie Jesus Christus das Wort geschenkt hat, so muss es auch jeder seiner Jünger schenken. Es gibt einen Prozess, der in uns geschehen muss. Er ist alltäglich, fortwährend. Jeden Tag müssen wir uns vom Wort Jesu nähren, es wandeln in unser Leben; es der ganzen Welt schenken mit unserem geheiligten, erneuerten Leben. Dieser sofortige und einfache Prozess geschieht durch: - Die Lesung des Evangeliums - Den Gehorsam gegenüber der Verkündigung des Papstes und der Bischöfe - Den Besuch der wöchentlichen, einheitlichen und systematischen Katechese, die überall, wo die Apostolischen Bewegung lebt, eingeführt wird. - Das Zuhören und die Lesung der Worte, die jeden Montag von der Anregerin und Gründerin der A.B. nach aufmerksamen Hinhören auf die Eingaben des Heiligen Geistes ausgesprochen werden. - Der klärende Dialog mit einem Priester auf der Grundlage des Gelesenen. - Die Lesung der gleichnamigen Zeitung: “Movimento Apostolico”. Jeder einzelne muss erkennen, was er benötigt, um nach dem Wort zu wachsen und konkreten Wege zu finden, seinen Hunger und seinen Durst nach Erkenntnis und evangelischer Wahrheit zu stillen. Ohne die tägliche Fortschritt oder Askese im Leben gemäss dem offenbarten Willen Gottes könnten sich alle anderen Anstrengungen als nutzlos erweisen. Das Heil entspringt dem in die Herzen gesäte Wort. Das Säen, mit der Erinnerung an das Wort uns seine Verkündigung ist unsere Aufgabe. Zu dieser Aufgabe sind wir berufen worden.
- die Bildung
Wir sind vor Gott und den Menschen mitverantwortlich für unsere Bildung in Lehre, Moral, Askese und Kultur. Die Bildung ist das Wesen, die Seele, der Geist, die Mission. Sie muss für alle fortwährend als ein lebenslanger Prozess erfolgen. Das fehlende Wachstum in der Erkenntnis der Gedanken Gottes und Jesu Christi verleitet viele zu Fehler. Da wir alle für das Wort Gottes dem Glauben und der “gesunden” Lehre der Kirche nach mitverantwortlich sind, sind für uns einige Wege vorrangig: - Die vertiefte Kenntnis der Schrift muss für uns alle ein Bedürfnis des Geistes und der Seele sein. - Es muss dem Lehramt des Papstes und der Bischöfe grosser Raum geschenkt werden. Sie sind es, die das Wort in unsere Zeit hinein auslegen. - Das Wissen um die Tradition darf nicht vergessen gehen. Sie zeigt uns, wie das Wort in den verschiedenen Kulturen und Zeiten verwirklicht werden soll. - Der Dialog mit der Theologie der Gegenwart zeigt uns, wie das Mysterium heute verstanden und dem gläubigen und forschenden Verstand vorgelegt wird. - Die Kenntnis der anderen Religionen. Wissen, wer der andere wirklich ist, hilft dem Weg des Evangeliums in die Herzen aller. - Die “menschlichen” Wissenschaften der Philosophie, der Psychologie, der Medizin, der Physik, der Chemie, der Mathematik, der Informatik, der Wirtschaft, der Ökonomie und jeder andere Bereich des menschlichen Wissens helfen dem Mitglied der Apostolischen Bewegung, mit der Welt von heute zu kommunizieren. - Fremdsprachenkenntnisse sind heute dringlich wie kaum zuvor. Ohne die Sprache und den Sprachgebrauch der Menschen zu kennen, kann das Evangelium nicht weiter überliefert werden. Die Bildung bedeutet für das Mitglied der Apostolischen Bewegung alles. Früher lebten wir in einer „monolithischen“ Welt. Heute sind wir in einer mulitethnischen, multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft mit vielen Rassen. In der Welt, in der wir existieren, hat sich das Wissen zerteilt und atomisiert. Unsere Bildung muss dem Menschen helfen, sein Wissen wieder in der Wahrheit zu vereinen. Dies geschieht, wenn wir das Wort Gottes in seinen vielen Sprachgebräuchen einführen und es so vereinheitlichen und verständlich machen. - Für das Zeugnis in den Werken der Barmherzigkeit Die Sprache des Wortes muss sich notwendigerweise mit der universalen Sprache der Liebe vereinen. Die Liebe ist die neue Sprache der Christen. Mit ihr kann jeder Mensch zu jedem anderen sprechen und wird in dieser Weise von allen verstanden und als Jünger Jesu erkannt werden: “Ihr sagt zu mir Meister und Herr, und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. 14 Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müßt auch ihr einander die Füße waschen. 15 Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe. 16 Amen, amen, ich sage euch: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr, und der Abgesandte ist nicht größer als der, der ihn gesandt hat. 17 Selig seid ihr, wenn ihr das wißt und danach handelt. 34 Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. 35 Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt. ”. (vgl. Joh 13,13-17.34-35). Die Liebe ist in ihrer tiefsten Wahrheit geistige, moralische und physische Erhöhung einer Person, bis sie die Fülle ihrer Würde erreicht, die aus der Ebenbildlichkeit Gottes erwächst. Die christliche Liebe befreit die menschliche Person von all ihren spirituellen, moralischen, familiären, physischen, sozialen, zivilen und wirtschaftlichen “Versklavungen”. Quelle jeglicher Sklaverei ist die Idolatrie, die Sünde, das Laster. Ihre Früchte sind Verlassenheit, Einsamkeit, Elend und neue sowie bestehende Formen der Armut. Alle diese Sklavereien sind durch die Unkenntnis des Evangeliums verursacht und, weil die Seele nicht in die Gnade Gottes eintaucht.
Mit aller Energie und jedem Mittel spiritueller wie wirtschaftlicher Art hat sich die Apostolische Bewegung schon immer in den Werken der Barmherzigkeit allen Menschen gegenüber, ohne Unterscheidung von Glaube, Rasse, Sprache oder Religion, ausgezeichnet. In jedem Bereich und Ort lebt sie auf diese Weise die Liebe: - Indem sie das Wort Gottes denen, die es nicht kennen oder es vergessen haben, schenkt. Wo eine Seele ihren Vater trifft, der im Himmel und im Schoss der Kirche ist, entspringt neues Leben. - Indem sie die wöchentliche, einheitliche und systematische Katechese anzubieten pflegt. Das Wort wird geschenkt und gelehrt. Es muss verkündet, aber auch erklärt und erläutert werden. Die Liebe in der Gabe der Katechese, der Spiritualität und der geistlichen Begleitung führt den Menschen dazu, in den Besitz der vollen Wahrheit Jesu Christi zu gelangen. - Die Wahrheit allein rettet nicht, erlöst nicht, erhöht nicht. Dazu braucht es auch die Gabe der sakramentalen Gnade Jesu Christi. Eine Person an die Feier der Sakramente des Heils zu führen, bedeutet ein Herz in jegliche göttliche und himmlische Gnade einzukleiden. Die gottesfürchtige und fromme Teilnahme am eucharistischen Sakrament, des Sakramentes der Versöhnung (Beichte) sowie die eucharistische Anbetung, die das Säkularinstitut “Maria Mutter der Erlösung” anbietet, sind unausschöpfliche Quellen der Gnade, die sich auf die Bewegung, auf die Kirche und auf die Welt ausschütten. Das persönliche und gemeinschaftliche Gebet des heiligen Rosenkranzes stellt eine untrennbare Bindung mit der mütterlichen Liebe der Jungfrau Maria her und konstituiert uns zu Dienern der Liebe für jeden Bruder. - Die spirituelle Liebe ist das tägliche Gebet für die Bekehrung der Herzen und die Heiligung der Seelen. Das ist eine unsichtbare, stille, diskrete und verborgene Liebe, die ihre sichtbaren Früchte in der Erneuerung vieler Herzen bringt. - Alle anderen Werke der Barmherzigkeit sind der Apostolischen Bewegung ebenso zu Eigen. In ihnen muss jedes Mitglied kompetenter Spezialist und Experte sein. - Jeder weiss sich auf konkrete Art denjenigen Brüdern zur Hilfe verpflichtet, die in Not sind. Diese Hilfe muss konkret und real sein. Sie ist darauf ausgerichtet, den Menschen zur eigenständigen Bewältigung seines täglichen Lebens zu befreien.
Meinerseits danke und preise ich den Herrn, denn seit es die Apostolische Bewegung gibt, legt sie durch geistige und physische Werke der Barmherzigkeit Zeugnis ihres Glaubens ab. Diese Werke geschehen aber im Stillen und Verborgenen; der Form und dem Inhalt nach evangelisch. Ich bitte jedes Mitglied, in der Welt mit immer grösseren Werken der Barmherzigkeit zu leuchten. Wir existieren aus Barmherzigkeit und Liebe, Erbarmen und Mitleid. Der Herr hat uns dazu berufen, seine Mission weiterzuführen: “Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze 19 und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.” (Lk 4,18-19). Unsere Berufung zur Barmherzigkeit bedeutet für uns, Salz der Erde und Licht der Welt zu sein. Dies ist unser Ursprung: “ Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. 16 So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.” (Mt 5,13-16). Die Apostolische Bewegung ist Barmherzigkeit, Liebe, und Erbarmen, weil sie Kirche, also Leib Christi, ist. Die selbstlose Liebe, die sich am Herzen Christi Jesu und seiner Mutter ausrichtet, erfordert von jedem Mitglied einen Geist des Opfers, des Verzichtes, der Entsagung, der Freiheit von Lastern und Unvollkommenheiten sowie grosses spirituelles Wachstum, Eifer und Hingabe für die Mission.
Jedes Mitglied ist dafür mitverantwortlich, dass das wahre Angesicht Christi, des Herrn, mit seiner Liebe und seiner grossen Barmherzigkeit in jedem Bereich und Ort seines Lebens und Wirkens, in der Kirche, der Welt, der Familie, während der Arbeit, im Sport und in der Freizeit, aufleuchten kann. Die Liebe kurbelt uns immer wieder neu an und spendet uns Leben. So dient unsere Mission allen Menschen dazu, ihnen die konkrete und reale Weise der Liebe Jesu Christi zu bezeugen, mit der er uns geliebt hat und immer noch liebt. Unsere sichtbare Liebe offenbart und zeigt die unsichtbare Liebe Gottes.
Einen Blick in die VergangenheitBis jetzt hat die Apostolische Bewegung gut gewirkt. Vieles wurde getan und die Apostolische Bewegung ist auf ihrem Weg weiter fortgeschritten. Die Mitglieder haben sich stark eingesetzt und die Mission ist unaufhaltbar: - die Apostolischen Bewegung hat 3 kirchliche Kongresse durchgeführt: der Erste: “Das Evangelium der Hoffung verkünden. Quellen, Beweggründe und Subjekte der Mission der Kirche in Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen“, der am 10. bis 12. Mai 2006 unter Anwesenheit der Erzbischöfe S. E. Mons. Antonio Ciliberti und S. E. Mons. Vittorio Mondello abgehalten und von S. Em. Kard. Angelo Scola, Patriarch von Venedig, abgeschlossen wurde. - der Zweite: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung“ (2 Kor 5,17), der in Catanzaro vom 13. bis 14. Mai 2007 in der Anwesenheit von S. E. Mons. Ciliberti und S. E. Mons. Santo Marcianò stattgefunden hat und von S. Em. Kard. Carlo Caffarra, Erzbischof Metropolit von Bologna, abgeschlossen wurde. - Der Dritte: „In der Hoffnung sind wir errettet worden“ (Benedikt XVI, Spe salvi, 1), im Teatro Politeama am 25., 26. und 27. September 2008 in Anwesenheit der Erzbischöfe S.E. Mons. Antonio Ciliberti und S.E. Mons. Salvatore Nunnari und von S.E. Rev.ma Mons. Mauro Piacenza, Sekräter der Kongregation des Klerus, abgeschlossen wurde. - Im Säkularinstitut „Maria Mutter der Erlösung“ haben am 20. Dezember 2007 die ersten fünf Mitglieder ihre zeitlichen Gelübde abgelegt. Die Gründerin und Anregerin der Apostolischen Bewegung, Maria Marino, hat die feierliche Profess in den Hände S.E. Rev.ma Mons. Antonio Ciliberti, Erzbischof Metropolit von Catanzaro – Squillace, abgelegt. Am selben Tag haben die elf Novizinnen ihr Noviziatsgelübde versprochen. - Der nun schon zehnjährigen Tradition folgend haben das Weihnachtskonzert sowie „Meditando la passione“ („Die Passion meditieren“) grossen Erfolg verzeichnet. Beide wurden von der Präsidentin der Apostolischen Bewegung Concetta Marraffa komponiert und jeweils mehrmals aufgeführt. Auch in vielen anderen pfarreilichen und diözesanen Orten haben die „Musicals“ für viel Verwunderung, Bewunderung und Öffnung des Herzens und des Geistes für das Evangelium der Erlösung hervorgerufen. - Si è arricchito il nostro Sito Internet: www.movimentoapostolico.it. - Das Zentrum „Studi Verbum“ hat die Veröffentlichung der Bücher von Don Mimmo Concolino, Don Francesco Brancaccio, Don Michele Fontana und Don Alessandro Carioti ermöglicht. www.centrostudiverbum.it - Im letzten Jahr wurde die theologische Reihe „Verbum“ erweitert mit zwei neuen Werken, die von don Gesualdo de Luca und don Giuseppe Deodato publiziert worden sind. - Weiter hat das Zentrum Studi Verbum das Projekt “Il Verbum e la Civitas” weitergeführt und neue Treffen über den Glauben im institutionellen Umfeld der Stadt angeboten. Im Paulusjahr widmeten sich die Treffen dem Völkerapostel. - Am 28. März 2009 haben 150 Jugendliche der Apostolischen Bewegung im Auditorium Conciliazione in Rom das Musical Meditando la Passione aufgeführt. 3000 Personen haben an zwei weiteren Aufführungen teilgenommen. Dieses Werk, das von der Präsidentin der Apostolischen Bewegung gedacht, geschrieben und vertont worden ist, wurde von der Apostolischen Bewegung in Zusammenarbeit mit dem „Ufficio della Pastorale Universitaria del Vicariato di Roma“, vorgestellt als Vorbereitung auf den XXIV Weltjugendtag. - Am Sonntag den 29. März haben alle Protagonisten des Musicals und hunderte anderer Pilgere aus den verschiedenen, auch ausländischen, Sitzen der Apostolischen Bewegung an der heiligen Messe in der Kirche “Santo Spirito in Sassia” teilgenommen. Dieser Messe stand der Erzbischof von Catanzaro-Squillace, S.E. Mons. Antonio Ciliberti, vor und wurde vom Chor ”Mater Redemptionis” animiert. Alle zusammen sind dann auf den Petersplatz gegangen, wo der heilige Vater Benedikt XVI am Ende des Angelus die Apostolische Bewegung mit folgenden Worten gegrüsst hat: “Zum Schluss grüsse ich alle Pilger italienischer Sprache, im Besonderen die Mitglieder der Apostolischen Bewegung, mit dem Erzbischof von Catanzaro-Squillace, Mons. Antonio Ciliberti”. - Weiterhin reifen in der Apostolischen Bewegung Berufungen, welche die Kirche bereichern: 2009 wurden vier Diakone zu Priestern geweiht und sieben Männer zu Diakone in Hinblick auf das Priesteramt. - Die Mission der Apostolischen Bewegung ist in diesen Jahren sowohl in Italien als auch im Ausland erblüht. - Am 17. Mai 2007 ist der Generalsekretär von der Bischofskonferenz aus der Republik Kongo, Mons. Alphonse Taty-Mboumba, der der Präsidentin die Erklärung übergeben hat, mit welcher der Präsident derselben Bischofskonferenz, S.E. Mons. Louis Portella-Mbuyu, zur offiziellen Anerkennung der Apostolischen Bewegung in allen Diözesen des Kongos aufruft. Sowie es bereits der Bischof von Nkayi S.E. Mons. Daniel Mizonzo gemacht hat. - Am 21. Oktober 2007 sind die S.E. Mons. Louis Portella-Mbuyu (Präsident der Bischofskonferenz der Republik des Kongos), S.E. Mons. Daniel Mizonzo (Bischof von Nkayi) und Mons. Alphonse Taty-Mboumba (Sekretär der Bischofskonferenz) nach Santo Ianni gekommen. - Am 25. Januar 2008 ist S.Em. Kard. Christian Wiyghan Tumi, Erzbischof von Douala (Kamerun), gekommen, um das Dekret, der Anerkennung ad experimentum der Apostolischen Bewegung in Kamerun der Präsidentin zu übergeben. Unterzeichnet ist das Dekret vom Präsidenten der Bischofskonferenz, S. E. Mons. Victor Tonye Bakot. - Die Treffen fanden in der Kirche der Pfarrei Santo Ianni statt und fanden ihren feierlichen Höhepunkt in der Feier der Eucharistie gefunden. - Am 25. August 2008 hat der Botschafter von Equador S.E. Fausto Cordovez Chiriboga, aus dem Vatikan an der heiligen Messe in S. Ianni teilgenommen. - Am 10. November 2008 ist der Botschafter Kameruns beim Heiligen Stuhl, S.E. Antoine Zanga, nach S. Ianni gekommen um gemeinsam mit seinen Mitarbeitern die Wirklichkeit der Apostolischen Bewegung persönlich besser kennenzulernen, da die A.B. in seinem Land präsent und von der Nationalen Bischofskonferenz anerkannt worden ist. Die Apostolische Bewegung hat ihm die Kollekte der Mitglieder für die bedürftigen Kinder in Kamerun übergeben. - Am 18. Mai 2009 ist S.E. Mons. Paul Maipan, Bischof von Khammam (Indien) begleitet von einem seiner Priester gekommen, um die Apostolische Bewegung zu treffen. Er ist der Messe in der Pfarrei S. Ianni vorgestanden - Im Verlauf von 2008-2009 hat sich die Präsenz der Apostolischen Bewegung im Ausland verstärkt und ausgedehnt: einige Priester und Laien haben Kamerun und Kongo Brazzaville (wo die Anzahl der Bistümer, in denen die Apostolische Bewegung wirkt, zugenommen hat) sowie Madagaskar (wo die Bewegung das erste Mal vom Bischof und vielen Gläubigen des Bistums Ambanja empfangen wurde) besucht. Außerdem hat sich die Apostolische Bewegung in Österreich, in Indien und an der Elfenbeinküste konstituiert. Ihr Werk wird auch in anderen Ländern, in denen sich die Bewegung erst noch am bilden ist, gewünscht. Die Welt ruft unsWas wir gemacht haben, ist wie ein Tropfen Wasser und ein Weizenkorn im Vergleich zur Größe der Welt, in welcher der Durst und Hunger nach dem Worte Jesu zu stillen ist.
Jedes Mitglied ist dazu berufen im Herz und im guten Willen zu wachsen. Es steht mir nicht zu, andern zu sagen, was für sie gut und heilig zu tun ist. Das Maß der Liebe kann nie aus dem Gesetz, einer Norm oder einer Vorschrift herauswachsen. Sie ist vom Herzen Jesu Christi und der Jungfrau Maria gegeben, die im Herzen jedes Mitgliedes der Apostolischen Bewegung lebt. Sie ist von unserer Gleichgestaltung mit Christus und der Mutter der Erlösung gegeben. Jesus Christus und die Jungfrau Maria sind unsere einzigen Vorbilder, denen wir nachleben sollen. Sie haben sich nichts erspart. Jesus hat sich am Kreuze und die Jungfrau Maria am Fuße des Kreuzes für den Vater für die Erlösung der Menschheit gegeben. Der ganzen Apostolischen Bewegung sage ich: Geht guten Mutes an die Arbeit. Ich sage es mit den Worten des Profeten Haggai: “Jetzt, Mut Gründerin, Mut, Präsidentin, Mut, Apostolische Bewegung und an die Arbeit, denn ich bin mit euch. Mein Geist wird mit euch sein, fürchtet euch nicht.” (Vgl. Hag 2,4-6). Die Welt, in der wir das Wort säen müssen, liegt vor uns. Nur Mut.
Danksagungen und Gebete Ich danke und bitte den Herrn um einen besonderen Segen für: - Die Gründerin und Anregerin der Apostolischen Bewegung, Frau Maria Marino. Ihre Treue auf den Anruf Gottes ist ohne Unterlass, Müdigkeit und ohne Verzögerung. - Die Präsidentin, Frau Concetta Marraffa. Ihr Eifer für das Wachsen der Apostolischen Bewegung in der Liebe Christi und der Jungrau Maria, Mutter der Erlösung, ist stark und mitreissend. - Den Sekretärinnen. Ihre versteckte und unsichtbare Arbeit ist wie Sauerteig, die den Eifer jedes Mitgliedes aufgehen lässt. - Die Bistums- und Pfarreiverantwortlichen. Ihr Vorbild in der Mission ist Licht, das anzieht und den Weg, dem zu folgen ist, erhellt. - Die Mitarbeiter. Ihre Mühe und Kraft ist immer gross und hilft der Apostolischen Bewegung täglich in Wahrheit, Gnade und Weisheit zu wachsen. - Den Kanditaten. Sie sind die neue Energiequelle, welche die Apostolische Bewegung heute und morgen verstärken muss. - Die Diakone. Ihr Dienst in der Kirche und in der Welt ist das sichtbare Offenbarwerden der Liebe Christi für den Menschen. - Die Priester. Die Gabe des Wort Gottes und der Gnade, die sie jeden Tag mit viel Hingabe spenden, stützen die Jünger Jesu und die Mitglieder der Apostolischen Bewegung auf dem Weg zur Gleichförmigkeit mit Christus. - Die kirchlichen Assistenten. Ihre besonnene und pünktliche Führung hilft allen in der Heiligkeit zu wachsen. - Den gottgeweihten Laienschwestern des Säkularinstitutes “Maria, Mutter der Erlösung”. Ihre Liebe für Jesus, die Eucharistie und die Jungfrau Maria befruchtet die Kirche und die Welt. Ein herzliches Dankeschön an die Bischöfe, in deren Bistümer die Apostolische Bewegung lebt und wirkt. Indem sie die Apostolische Bewegung aufnehmen, nehmen sie Jesus Christus auf. Die Jungfrau Maria, Mutter der Erlösung, behüte sie in ihrer Liebe Unser besonderer Gruss und Dank, der begleitet ist vom täglichen Gebet, geht an den Heiligen Vater, Benedikt XVI. Der Herr möge ihn in jeder Gabe der Gnade und der Wahrheit erfüllen, damit er die ganze Kirche auf den Spuren Jesu, des Herrn, führe. Die Jungfrau Maria, Mutter der Erlösung, Engel und Heilige mögen unseren Weg von jeglicher Unvollkommenheit reinigen und das Licht der Apostolischen Bewegung immer stärker leuchtend machen. Das neue Pastoraljahr 2009 – 2010 sei für die ganze Apostolische Bewegung voll von grösserer und intensiverer Geimeinschaft und Eintracht, der wahren und authentischen Mitverantwortung.
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Catanzaro,
1 Oktober 2009 |
Apostolischen Bewegung Mons. Costantino Di Bruno |
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