MOVIMENTO APOSTOLICO
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PROGRAMMATISCHE LEITLINIEN

PASTORALJAHR 2011-2012

 

 Es möge einen grösseren Einsatz für eine neue Zeit der Evangelisation geben

 

 (S.S. Benedetto XVI)

 

Die Kirche lebt vom Wort Gottes, das heisst von täglicher Verkündigung, Bildung, Katechese, Predigt und Erinnerung an das Evangelium.

Der Heilige Vater Benedikt XVI, ein aufmerksamer und eifriger Hirte, hat wertvolle Wahrheiten gegeben, über welche es richtig ist, dass die ganze Apostolische Bewegung nachdenkt, sodass ihre Mission in perfektem Einklang mit ihnen ist.

 “Der Glaube bewahrt sich nicht von selbst in der Welt, er wird nicht automatisch im Herzen des Menschen weitergegeben, sondern er muss immer verkündet werden. Und die Verkündigung des Glaubens ihrerseits muss, um wirksam zu sein, aus einem Herzen kommen, das glaubt, hofft, liebt, ein Herz, das Christus anbetet und an die Kraft des Heiligen Geistes glaubt!  Die Kirche, jeder von uns, muss die frohe Botschaft in die Welt tragen, dass Jesus der Herr ist. Es möge also einen größeren Einsatz für eine neue Zeit der Evangelisierung geben, die nicht nur Aufgabe einiger ist, sondern aller Glieder der Kirche. Müssen nicht auch wir heute die Schönheit und Vernunftgemässheit des Glaubens aufzeigen und dem Menschen unserer Zeit mutig, überzeugt und freudig das Licht Gottes bringen. Die Katechese ist eine kirchliche Handlung, und deshalb ist es notwendig, dass die Katecheten den Glauben der Kirche lehren und bezeugen, und nicht ihre eigene Interpretation. All das erfordert auch Erziehung zu Stille und Innerlichkeit. Habt keine Angst, euch für das Evangelium einzusetzen! Angesichts der Schwierigkeiten, auf die ihr trefft, wenn ihr die Anforderungen der Familie und der Arbeit mit denen der Gemeinschaft, in der ihr eure Sendung ausübt, in Einklang bringen wollt, vertraut immer auf die Hilfe der Jungfrau Maria, Stern der Evangelisierung.” (Ansprache an die Teilnehmer der Pastoraltagung der Diözese Rom (13. Juni 2011)).

Eine aufmerksame theologische Lektüre jeder Wahrheit, welche in dieser Ansprache des Heiligen Vaters beinhaltet ist, wird der Apostolischen Bewegung sicherlich dazu verhelfen, die Motivation ihrer Aufgabe tiefer zu beleben und den Eifer zu bestärken, damit sie jeden Tag mit mehr Hingabe, Eifer, Liebe, Hoffnung, Freude und Beharrlichkeit bis zum Ende lebt. 

 Der Glaube muss immer verkündet werden

Christus ist derselbe, gestern, heute, immer. Sein Mysterium ist unendlich. Nichts muss ihm hinzugefügt oder weggenommen werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass er bereits in seiner vollkommenen Wahrheit verstanden worden ist. Es ist Aufgabe des Heiligen Geistes, die Gläubigen zur vollen Wahrheit zu führen, in einem ununterbrochenen Aufstieg, welcher sich im Paradies auflösen wird. Bis dahin müssen wir dem Wort des Glaubens stets Gehör schenken und in der Kenntnis der Wahrheit immer weiter vordringen. Deshalb muss das Wort Gottes denjenigen, welche auch im Wort Gottes laufen, stets verkündigt werden, sodass sie schneller vorwärts kommen. Dieses Wort Gottes muss aber auch denjenigen verkündigt werden, welche den Weg verloren haben, welche durcheinander, unsicher oder zweifelnd sind, damit sie die Vollkommenheit des Lichtes wieder in ihr Herz aufnehmen. Es muss auch deshalb immer verkündigt werden, weil es immer noch Myriaden und Myriaden von Menschen gibt, welche das Wort Gottes noch nie kennengelernt haben.

Wenn die Apostolische Bewegung eines Tages aufhören würde sich selber das Evangelium zu verkündigen,  würde sie ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen und somit auch ihr eigenes Sein nicht mehr leben, denn sie ist genau zu diesem Zweck entstanden: der ganzen Welt das Wort Gottes zu verkünden. Jede Verminderung der Verkündigung an sich selbst, ist ipso facto eine Verminderung der Verkündigung an die Welt. Umso mehr Kraft, Eifer und Entschiedenheit  wir bei der Verkündigung des Evangeliums haben werden, desto mehr werden wir uns selbst zu ihm bekehren. Folglich wird unsere missionarische und evangelisierende Kraft sich vervielfachen, sich ausdehnen und wachsen. Das Mass der Mission nach Aussen hängt vom Mass der Mission nach Innen ab. Nur wer das Evangelium sich selber predigt und das eigene Leben an dieses angleicht, wird fähig sein, es den anderen zu predigen

 Der Welt die frohe Botschaft bringen, dass Jesus der Herr ist

Anfang und Fundament unseres Glaubens ist Jesus, der Gekreuzigte, welcher jetzt der Auferstandene ist, vom Gott Vater als der Herr über unser Leben konstituiert. Er ist der Herr, weil der Vater in seinem ewigen Plan bestimmt hat, dass ihm jedes Leben geschenkt werden muss. Gerettet ist jenes Leben, welches Jesus, dem Herrn, hingegeben wird. In seiner Nicht-Rettung bleibt hingegen jenes Leben, welches ihm, dem Herrn jedes Lebens, vorenthalten wird. Das ist die frohe Botschaft, welche jeden Tag unter unseren Geschwistern verbreitet werden muss. Auch diese Botschaft ist aber sinnlos, unwirksam, fruchtlos und leer, wenn wir diese frohe Botschaft nicht zuerst uns selber bringen, d.h. wenn wir selber Jesus nicht als unseren einzigen, einmaligen, wahren und ewigen Herrn auswählen. Jesus als unser einziger Herr auszuwählen heisst, sein Wort als unsere einzige Norm, unser einziges Gesetz, Statut und ewig gültiges Prinzip auszuwählen, in welchem wir jeden einzelnen Tag leben wollen. 

Die Apostolische Bewegung wird niemals echt sein können, wenn es die zwei Wirklichkeiten Jesu spaltet. Daher ist es dringend notwendig, dass folgendes in unserem Herz verbunden wird: Wort, Gnade, Wahrheit, Sakramente, persönliches und gemeinsames Gebet. Diese Einheit ist aber nur Mittel, Weg, Werkzeug und Modus, mit welcher Jesus Christus als Ganzes in uns geformt werden soll. Die Bildung Christi oder die Anpassung unseres Lebens an seinem, ist für die korrekte und wahre Verkündigung unabdingbar. Jesus ist der Herr, welcher heute durch unser Leben in dieser Welt leben will. Nur wenn wir ihn täglich uns selber verkünden, können wir ihn auch den anderen verkünden. Wie wollen wir diesen Auftrag für die anderen erfüllen, wenn wir ihn nicht für uns erfüllen? Es wäre sinnlos den anderen zu sagen, dass Jesus der Herr ist, wenn wir selber, seine Missionare und Prediger, ohne seine Herrschaft in unserem Körper und in unserem Leben sind.  Die Apostolische Bewegung ist unter diesem Aspekt zu einer grossen Vorbildlichkeit berufen. Jedes Mitglied muss in der innerlichsten Gemeinschaft und Verbundenheit zu Christus den Grund seines Seins und seines Wirkens finden.

 Es möge einen grösseren Einsatz für eine neue Zeit der Evangelisation geben

Vom Heiligen Vater sind wir eingeladen, dafür zu sorgen, dass die Bemühung, um eine erneuerte Jahreszeit der Evangelisierung, wachsen möge. Diese Bemühung ist als erstes an uns selber zu richten. Wenn wir uns selber evangelisieren, evangelisieren wir auch die Kirche. Die evangelisierte Kirche evangelisiert die Welt. Wie predigen wir aber das Evangelium uns selber? Vor allem wenn wir falsche Gedanken auf die Seite schieben wie z.B., dass Prediger kein Bedarf haben, das Evangelium sich selber zu predigen oder, dass die Missionare schon evangelisiert sind. Wenn wir dieses Prinzip von unserem Herz entfernen, können wir es mit dem Wahren füllen und zwar, dass der erste, welcher das Evangelium braucht, genau ich selber bin, der es predigt, verkündet und den anderen schenkt. In dem Masse in welchem jeder sein eigenes Leben einer starken Evangelisation unterzieht, wird er auch in der Evangelisation gegenüber anderen wachsen. Nur wenn ich denke, dass ich mich noch nicht in der Vollkommenheit des Evangeliums befinde und mich täglich anstrenge, um in dieses hineinzukommen, werde ich auch die Kraft zu einer erneuten Zeit der Evangelisation haben, welche dann auch von mir persönlich ausgeht.
Die Apostolische Bewegung ist dazu berufen, eine starke Evangelisation jedes seiner Mitglieder und Kandidaten zu leben. Diese missionarische Tätigkeit nach Innen muss uns zum Denken, Wollen, Entscheiden, Handeln, Beten und Wirken bewegen, wie Jesus Christus es getan hat. So wird auch die Mission auf die gleiche Art und Weise wie Jesus, der Herr, gelebt werden. Diese interne evangelisierende Tätigkeit muss ununterbrochen, ohne Verringerung und mit wachsendem Eifer voran gebracht werden. Das ist das Geheimnis, um die Apostolische Bewegung so zu realisieren, wie sie vom Herrn Jesus Christus und der Jungfrau Maria, Mutter der Erlösung gedacht und gewollt, geschaffen und geformt wurde. Das ist der Weg, damit unsere Arbeit wahre Früchte bringt.

 Die Schönheit und die Vernünftigkeit des Glaubens zeigen

Die Schönheit des Glaubens wird man nie durch grosse metaphysische Diskussionen zeigen können, sondern lediglich durch die Wandlung des Lebens. Es ist das Leben in Heiligkeit, welches die Schönheit dessen bestätigt, was wir glauben. Jesus macht eine Differenz zwischen dem gezeigten Glauben der Schriftgelehrten, der Pharisäer und seinem eigenen Glauben. Die Schönheit liegt nicht nur im Wort der Vergebung, der Barmherzigkeit, des Mitgefühls, des Mitleides, der Freundlichkeit oder der Offenbarung des Wortes Gottes. Es ist sein Leben, welches schön, heilig, echt, freudig, verpflichtet und geopfert ist.

Die Vernünftigkeit zeigt man durch ein sanftes Wort, welches ruhig, gelassen, echt, richtig und angemessen ist. Es geht nicht darum, lange und langweilige Gespräche zu führen, sondern ein klares und vor allem ein offensichtliches Wort zu sprechen, welches immer von der Konkretheit, welche das Glaubensleben fordert, bestätigt wird. Es ist unser Glaubensleben, welches der Welt seine Vernünftigkeit zeigen muss. Deshalb ist jeder von uns verpflichtet einerseits die Schönheit seines eigenen Glaubens zu zeigen, indem er die perfekte Heiligkeit mit seinem Leben anstrebt, andererseits die Vernünftigkeit der Dinge, an die er glaubt, durch eine einfache, reine und lineare Sprache aufzuzeigen.

Es würde genügen, wenn jeder Gläubige jedem Menschen Rechenschaft über die Gründe für seine Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Moralität, Heiligkeit, Beachtung der Gebote, das Leben in perfekter Vorbildlichkeit in den Seligpreisungen, ablegen würde, damit sich die Welt der Wahrheit des Evangeliums öffnete. Wenn sich aber alles ausserhalb von uns befindet, dann verbrauchen wir unsere rationale Energie umsonst. Es ist unnötig, über einen rationalen Glauben zu sprechen, wenn unser Leben irrational ist. So wäre es auch eine Beleidigung  der Schönheit erklären zu wollen, dass unser Leben schön ist, während sich unser ganzes Leben in der Niedrigkeit und Hässlichkeit der Laster und der Sünde befindet.

Die Apostolische Bewegung muss sich jeden Tag mehr erhöhen, nicht nur in Moralität, Gerechtigkeit und Heiligkeit, sondern auch in der täglichen Vertiefung der Gedanken Jesu Christi. Wenn wir Rechenschaft ablegen wollen für die Hoffnung, die in uns ist, müssen wir immer von den Gedanken Christi ausgehen. Die echte Vernünftigkeit des Glaubens ist die grosse Heiligkeit. Die Heiligkeit braucht jedoch keine Worte.

 Das Licht Gottes dem Menschen unserer Zeit bringen

Dem konkreten Menschen, welchem wir das Evangelium bringen sollen, ist stets ein grosses Geheimnis, jedoch fast nie von Heiligkeit, sondern von grosser Missetat, Frucht von Atheismus, Götzendienst und dem Willen, Gott nicht zu dienen. Die bewusste sowie unbewusste, studierte sowie unwissende, erlangte sowie natürliche, induzierte sowie provozierte Autonomie gegenüber Gott oder solche die einfach in traditionellem Agnostizismus gründet, ist eine der grössten Übel, welche unsere Gesellschaft  quält. Solch einer von unserer Zeit zerschlagenen Person können wir sicherlich nicht von einem Gott ausserhalb von uns sprechen, von einem Christus der Geschichte, von der Heiligkeit anderer Zeiten. Das einzige Wort, welches wir zu sagen berufen sind, ist unsere eigene hohe Heiligkeit, welche Liebenswürdigkeit, Nächstenliebe, Geduld, Barmherzigkeit, Vergebung, vollkommene Wahrheit und perfekte Übereinstimmung zwischen dem, was wir sagen zu glauben und dem, was wir machen.

Jesus gab alles seinem Vater: Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Vergebung, Heiligkeit, Gerechtigkeit, Liebeswürdigkeit, Wahrheit, jede Tugend und er war immer vom heiligen Geist bewegt. Auf diese Weise begleitet, wusste er immer, wie er zu reden, was zu sagen, wie zu reagieren, welche Werke zu vollbringen und welche Zeichen zu schenken hatte. Der Christ muss, wenn er dem Menschen unserer Zeit das Licht Gottes bringen möchte, auch vom Geist des Herrn begleitet und geführt sein. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass er bei allem im Wort des Evangeliums ist, dass das Evangelium sein Kleid, sein Herz, seine Seele, seine Füsse, seine Hände, sein Mund und sogar sein eigener Gedanke ist. Dadurch, dass er mit dem Wort Gottes eins und lebendiges Wort Jesu Christi wird, wird der Heilige Geist über sein Leben Besitz ergreifen und ihn zu einem wahren Missionar Jesus Christ machen.

Die apostolische Bewegung findet in der Gründerin ein lebendiges Beispiel. Wie sie müssen auch wir zum Menschen von heute mit dem Herzen Jesu, mit dem Munde des Heiligen Geistes, mit den Gefühlen des Vaters und mit der Barmherzigkeit der Mutter Gottes, Mutter der Erlösung, sprechen. Indem wir zu einem lebendigen Beispiel des Glaubens, der Nächstenliebe und der Hoffnung werden, kann die Apostolische Bewegung dem Menschen von heute Christus und sein Evangelium, seine Gnade und seine Wahrheit geben. 

Die Katechese ist ein kirchliches Vollzug

Die Katechese entsteht aus dem Leib Christi, um den Leib Christi zu zeigen und ihn zu formen. Der Leib Christi ist eine Wirklichkeit, welche gut zusammengefügt, verbunden, harmonisiert und durch die vielseitigen Aufgaben, vielfachen Charismen und den geweihten und nicht-geweihten Dienste strukturiert ist. Wir sind berufen, alles Christus zu geben, aus allem Christus zu formen und völlig in ihm zu leben. Es ist offensichtlich, dass jeder das Christus geben kann, was durch Christus entstanden und konstituiert worden ist. Innerhalb der Kirche besitzt niemand die Fülle der Gaben. Und selbst wenn er sie besässe, würde dennoch die Fülle der Universalität fehlen. Er kann zwar eine Person treffen, doch nicht alle. Er kann zwar eine Person bilden, doch davon blieben alle anderen fern. Wenn aber stattdessen jeder seine Aufgabe nach seinem Charisma und mit seiner besonderen Gabe bestreitet und sich demütig von den anderen helfen lässt, erhält der gesamte Körper einen Nutzen.

Papst, Bischöfe, Priester, Diakone, Theologen, Propheten, Lehrer, Doktoren, Evangelisten, Katecheten, jede Kraft der Geweihten sowie der Nicht-Geweihten, alle formen, indem sie sprechen und handeln, einen lehrenden Leib. Aber jeder mit seiner bestimmten Verantwortung, welche ihm von seinem Amt oder Dienst sowie den erhaltenen Sakramenten und Weihe zukommt. Diese  Vision  der Gemeinschaft, der Eintracht und der Zusammenarbeit wird gefährdet vom Egoismus, dem grossen Übel, welches Abspaltung, Trennung und Isolation erzeugt, indem es die einen von den anderen trennt, oder schlimmer noch sie gegeneinander stellt. Die Eintracht der Kirche besteht auch im hierarchischen Gehorsam.

Die Apostolische Bewegung ist berufen, ihre Kräfte der Prophetie und Theologie, Wissenschaft und Doktrin, Wort und Werk, Heiligkeit und Vorbildlichkeit, aktives und kontemplatives Leben, Kräfte der Laien, der geweihten Frauen, der Diakonen und der Priester zu vereinen. Nur wenn in Synergie, Gemeinschaft und Einheit gewirkt wird und als ein Leib Christi mit vielen Gliedern gehandelt wird, kann unserer Evangelisation ein völlig neuer Impuls gegeben werden, der wiederum Erneuerer der Welt und der Geschichte ist.

 Habt keine Angst, euch für das Evangelium einzusetzen

Man hat immer dann Angst davor, sich für das Evangelium einzusetzen, wenn uns dieses fern ist, wenn unser Leben nicht imprägniert und verwoben ist mit dem Wort und wenn das Evangelium von uns nicht in unser Fleisch, Blut, Körper und Substanz einverleibt ist.

Hingegen, wenn das Evangelium in unser Leben umgewandelt wurde und wir jeden Tag darin wachsen bis jegliche, auch noch so kleine Ungereimtheiten im Bereich der Moral, der Weisheit, Erkenntnis, Doktrin und Wissenschaft erlöscht sind, hat man niemals Angst davor, das Evangelium zu bezeugen, auch nicht wenn es uns unser Blut kostet.

Um das Evangelium in unser Leben umzuwandeln, sind wir alle verpflichtet, uns auf einige gebietende Wege zu machen: die tägliche Lesung des Evangelium; die gebührende Teilnahme an der sonntäglichen und täglichen Eucharistie; das ununterbrochene Gebet; das gebührende Rezitieren des Rosenkranzes; die materiellen und spirituellen Werke der Barmherzigkeit; die Einfügung in die Pfarreien; die Harmonie der Charismen und der Dienste; die Ehrlichkeit im eigenen professionellen Beruf; der Wachstum in der Treue in der Berufung zur Apostolischen Bewegung; die konstante Bemühung für die Berufungen zum ordentlichen Priestertum und zum geweihten Leben.

Wenn wir in all diesen Punkten wachsen, so wird das Evangelium immer und ohne jegliche Angst verkündigt werden. Die Welt wird das grosse Licht Christi sehen, welches ihn umgibt und ihn für sein Heil an sich zieht.

 Die Jungfrau Maria, Stern der Evangelisation

Die Jungfrau Maria ist für uns der Stern, der uns stets anzeigt, wie und wo der Dienst der Verkündigung und der Erinnerung an das Wort Jesu gelebt werden soll.

Die Apostolische Bewegung ist durch sie entstanden. Von ihr ist sie gewollt. Von ihr wird sie geleitet, unterstützt und auf den rechten Weg geführt. Von ihr wird sie beschützt und gehütet. Von ihr wird sie auch ermutigt, damit sie in ihrem Heils- und Erlösungsauftrag der Welt nie nachlässt.

Unsere Pflicht ist der kindliche Gehorsam gegenüber all ihren Empfehlungen, Wünschen, ihrem Willen, ihren Hinweisen und Anträgen, damit ihr Sohn Jesus das Leben für jeden Menschen wird, der an sein Wort glaubt und seine Botschaft des wahren Heils lebt.

 Ein Blick in die Vergangenheit

Bis jetzt hat die Apostolische Bewegung gut gearbeitet. Viele Dinge sind gemacht worden. Man ist vorwärts gelaufen. Man hat sich bemüht. Die Mission ist nicht aufzuhalten:

-          Bis jetzt sind fünf kirchliche Kongresse der Apostolischen Bewegung gefeiert worden: Der Erste: “Das Evangelium der Hoffnung verkünden. Quellen, Beweggründe und Subjekte der Mission der Kirche gegenüber den aktuellen Herausforderungen“, der am 10. bis 12. Mai 2006 abgehalten wurde, mit der Anwesenheit der Erzbischöfe S. E. Mons. Antonio Ciliberti und S. E. Mons. Vittorio Mondello. Abgeschlossen hat den Kongress S. Em.za  Kard. Angelo Scola, Patriarch von Venedig.

 -          Der Zweite: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur“ (2 Kor 5,17), welcher in Catanzaro vom 13. bis 14. Mai 2007 stattgefunden hat. Anwesend waren S. E. Mons. Ciliberti, S. E. Mons. Santo Marcianò und S. Em.za Kardinal Carlo Caffarra, Erzbischof von Bologna.

 -          Der Dritte: „In der Hoffnung sind wir errettet worden“ (Benedikt XVI, Spe salvi, 1), im Theater Politeama am 25., 26. und 27. September 2008, in Anwesenheit der Erzbischöfe S.E. Mons. Antonio Ciliberti und S.E. Mons. Salvatore Nunnari und abgeschlossen von S.E. Rev.ma Mons. Mauro Piacenza, Sekretär der Kongregation des Klerus.

-          Der vierte stand unter dem Titel: “Der Auftrag zur Evangelisation der Apostolischen Bewegung.“ Er fand am 2. Dezember im Saal “Auditorium Conciliazione” in Rom statt. Der Referent war S.E. Mons. Giuseppe Marciante, Weihbischof von Rom. S.E. Mons. Antonio Ciliberti hat diesen Beitrag mit seinem Schlusswort abgerundet

-          Der fünfte Kongress: „Die Jugendlichen: in der Liebe und in der Wahrheit“, fand am 24. November im Saal “Auditorium Conciliazione” in Rom statt. Referiert hat S.E. Mons. Mario Toso, Sekretär des Päpstlichen Rates Gerechtigkeit und Frieden, während S. E. Mons. Antonio Cilberti, Erzbischof von Catanzaro-Squillace den Abend mit seinen Erwägungen abgeschlossen hat. Die Teilnehmer wurden am Morgen beim Abschiedsgruss der Generalaudienz vom Heiligen Vater Benedikt XVI folgendermassen begrüsst: „Ich heisse die Pilger italienischer Sprache herzlich willkommen. Insbesondere grüsse ich die Teilnehmer am Kongress, welcher von der Apostolischen Bewegung organisiert worden ist und ermahne euch auf dem Weg der persönlichen Heiligkeit weiterzugehen, denn dieser ist der Startpunkt jeglicher Evangelisation.“

-          Am 1. und 2. Mai 2011 ist eine weitere Tagung von der Apostolischen Bewegung in Corsico (Mailand) realisiert worden. Sie stand unter dem Thema: Das Wort Gottes: das Herz der neuen Evangelisation. „Brannte uns nicht das Herz.“ Dieses Ereignis, welches von Don Carlo Pirotta dem kirchlichen Assistenten der Apostolischen Bewegung des Bistums Mailand organisiert wurde, hat alle Verantwortlichen und Mitglieder der Apostolischen Bewegung Norditaliens, der Schweiz, Österreichs und Deutschlands zusammengeführt. Gemeinsam mit den anderen Referenten (Don Gesualdo De Luca, der Präsidentin Cettina Marraffa und, durch eine Videokonferenz mit Mons. Costantino Di Bruno) hat  Mons. Mario Delphini, Weihbischof von Mailand, gesprochen. Die Verantwortlichen der Sitze des Nordens und des Auslandes haben über ihre Arbeit in den verschiedenen Regionen erzählt. Am nächsten Tag konnten die Teilnehmer im Mailänder Dom an der Messe mit Mons. Manganini, Bischofsvikar für die Evangelisation, beiwohnen. Die Feier wurde vom Chor “Mater Redemptionis” gesanglich begleitet.

-          Am 30. April wurde ein internationaler Kongress der Apostolischen Bewegung in Schaffhausen (CH) veranstaltet. Das Thema war: "Kirche und Laiengruppen nach dem II. Vatikanischen Konzil". Referiert haben: Mons. Josef Rosenast, Generalvikar des Bistums S. Gallen, Don Gesualdo De Luca, Regionalassistent der Apostolischen Bewegung in Kalabrien. Es wurde auch der Beitrag der Präsidentin Cettina Marraffa vorgelsen.   

-          Im Säkularinstitut „Maria Mutter der Erlösung“ haben am 20. Dezember 2007 die ersten fünf Mitglieder zeitweiliger Profess, unter ihnen die Gründerin der Apostolischen Bewegung, Maria Marino, die permanenten Gelübde, in die Hände des S.E. Rev.ma Mons. Antonio Ciliberti, Erzbischof Metropolit von Catanzaro – Squillace abgelegt, sowie am selben Tag die elf Novizinnen die zeitweiligen Gelübde.

-          Am 6. Januar 2011 hat Mons. Antonio Ciliberti während einer feierlichen Messe in der Pfarrei „Maria Mutter der Kirche“ in der Kirche S. Ianni die permanenten Gelübde von zehn geweihten Frauen des Säkularinstitutes “Maria Mutter der Erlösung” und die zeitweiligen Gelübde sechser Novizinnen in Empfang genommen

-          Der nun schon zehnjährigen Tradition folgend haben das Weihnachtskonzert sowie „Meditando la Passione“ („Die Passion meditieren“) grossen Erfolg verzeichnet. Beide wurden von der Präsidentin der Apostolischen Bewegung Concetta Marraffa kreiert und beide jeweils mehrmals aufgeführt. Auch in vielen anderen pfarreilichen und diözesanen Sitzen haben die „Musicals“ für viel Verwunderung, Bewunderung und Öffnung des Herzen und des Geistes für das Evangelium der Erlösung hervorgerufen.

-          Unsere Website hat sich bereichert: www.movimentoapostolico.it. Jüngst wurde “Il Vangelo del Giorno” (Das Evangelium des Tages), mit dem theologischen Kommentar zum Evangelium der Tagesmesse, welche auch durch die Facebookseite der Apostolischen Bewegung Verbreitung findet. Diese Rubrik kann gelesen sowie gehört werden. Die Rubrik “Sussidi alla formazione”, wurde mit den neuen Kommentaren des Neuen Testamentes vervollständigt und mit den Kommentaren zu den Büchern „Genesis“, „Exodus“, „Levitikus“ und „Numeri“ ergänzt.

-          Das Zentrum „Studi Verbum“ hat die Bücher von Don Mimmo Concolino, Don Francesco Brancaccio, Don Michele Fontana und Don Alessandro Carioti präsentiert.

-          Nach den kürzlich veröffentlichten Werken von Don Gesualdo De Luca und Don Giuseppe Deodato wurden weitere Bänder von anderen Mitgliedern des Zentrums “Studi Verbum” publiziert: La pace: dono di Dio e impegno dell’uomo, des prof. Alessandro Carioti, 7° volume della collana teologica “Verbum”; Profezia di comunione, des prof. Michele Fontana; Identità e spiritualità sacerdotale, von Don Vincenzo Moniaci; L’eredità pastorale di un Pontefice in Calabria, von Don Giovanni Scarpino; Il dialogo tra Catechesi e Liturgia nell’itinerario di Iniziazione Cristiana, des Prof. Flavio Placida. Zusätzlich wurde die Kette “Varia Verbum” durch den Band L’imprenditore cristiano, des Dr. Antonio Rotundo bereichert. Weiter haben die Theologen des Zentrums „Studi Verbum“ ihren Beitrag zur kirchlichen Reflexion zum Priesterjahr leisten wollen, welches vom Heiligen Vater Benedikt XVI einberufen wurde. Dies taten sie durch ein Gemeinschaftswerk mit dem Titel: “Sacerdoti nella Chiesa. Dieci riflessioni su identità e ministero sacerdotale”, mit dem Vorwort von S.E. Mons. Ciliberti und der Vorstellung des prof. Manlio Sodi, dem Präsidenten der Päpstlichen Akademie für Theologie.

-          Nachdem das Projekt “Il Verbum e la Civitas” in fünffacher Ausgabe erfolgreich stattgefunden hat, indem verschiedene Treffen über den Glauben in institutionellen Umgebungen der Stadt veranstaltet wurden, hat das Centro Studi Verbum im Jahr 2010/2011 das Projekt “Universus” auf die Beine gestellt. Dieses Projekt bestand in einem Zyklus von interdisziplinären Konferenzen, welche das Konzept “Person” bedachten. Mit dieser neuen Initiative möchte sich das ZSV als Vermittler für einen erneuerten und konstruktiven Dialog  zwischen Theologie und den verschiedenen Ausdrucksformen des menschlichen Wissens zur Verfügung stellen. Das Ziel ist ein Zweifaches: Einerseits soll dazu beigetragen werden, dass die jungen Studenten und Forscher ein erhöhtes Bildungsangebot erhalten, andererseits soll und kann auf diese Weise das breite kulturelle Panorama von heute überblickt werden. Das Projekt möchte dem gegenwärtigen  Universum der menschlichen Sophia eine Theologie geben?, welche “den Mut hat, sich der Weite der Vernunft zu öffnen”, gemäss dem Aufruf von Papst Benedikt XVI. Zahlreiche Experten der verschiedenen Sektoren des Wissens nahmen am Gespräch mit den Theologen des Centro Studi Verbum teil. Mit der Zusammenarbeit der Erzdiözese  Catanzaro-Squillace und seinem kulturellen Projekt, hat der Kurs vom Patrozinium der Provinz Catanzaro und der Magna Græcia profitieren können, welche den teilnehmenden Studierenden Credits angerechnet hat. Der Kurs wurde von S.E. Mons. Antonio Cilibert eröffnet, während der neue Erzbischof S.E. mons. Vincenzo Bertolone wenige Tage nach seiner Besitzergreifung des Bistums, die abschliessende Sitzung geleitet hat. Die Treffen fanden im Saal “Casa delle Culture” der Provinz Catanzaro statt und konnten auch live im Internet verfolgt werden. Die Publikation der vollständigen Akte ist in Arbeit.

-          Am 28. März 2009 haben 150 Jugendliche der Apostolischen Bewegung das Musical “Meditando la Passione” im Auditorium Conciliazione in Roma auf die Bühne gebracht. 3000 Leute konnten folgenden Aufführungen zuschauen. Dieses Werk, welches von der Presidentin Cettina Marraffa, gedacht, geschrieben und vertont wurde, wurde von der Apostolischen Bewegung in Zusammenarbeit mit dem “Ufficio della Pastorale Universitaria” des Vikariates in Rom organisiert, als Vorbereitung für den XXIV Weltjugendtag.

-          Am Sonntag 29. März 2009 haben alle Protagonisten des Musicals gemeinsam mit anderen hunderten von Pilgern aus verschiedenen italienischen sowie ausländischen Sitzen der Apostolischen Bewegung an der Heiligen Messe in der Kirche “Santo Spirito in Sassia”, welche vom Erzbischof von Catanzaro-Squillace, S.E. Mons. Antonio Ciliberti vorgessen und vom Chor “Mater Redemptionis” animiert wurde. Alle zusammen gingen dann auf den St. Peters Platz, wo der Heilige Vater Benedikt XVI am Ende des Angelus, die Apostolische Bewegung mit folgenden Worten begrüsst hat: “Schliesslich Grüsse ich alle Pilger italienischer Sprache, ins Besondere die Mitglieder der Apostolischen Bewegung, mit dem Erzbischof von Catanzaro-Squillace Mons. Antonio Ciliberti”.

-          Das Musical “Meditando la Passione” ist von den Jugendlichen der Apostolischen Bewegung auch in Lourdes am 29. September 2010 vorgeführt worden, nämlich in der Basilika der Heiligen Bernadette, während einer Nationalen Pilgerfahrt der italienischen Organisation, UNITALSI.

-          Im August 2011 hat eine grosse Gruppe der Jugendlichen der Apostolischen Bewegung am XXVI Weltjugendtag in Madrid teilgenommen. In einem Theater im Zentrum der Stadt haben sie vier Aufführungen des Musicals „Alla tua ombra un canto“ der Präsidentin Cettina Marraffa aufgeführt. Diese Auftritte wurden vom Organsationskomitee ins offizielle kulturelle Programm des WJT eingefügt.

-          Im Sommer 2010 wurde ein neues Bildungsprogramm für Jugendliche begonnen. Dieses Programm strukturiert sich in monatlichen Treffen, welche Themen beinhaltet, die den Glauben und Jugendliche betreffen.  Dieses Programm wurde von der Präsidentin gedacht, welche auf die Bedürfnisse der Jugendlichen zurückgingen. Geleitet wird dieses Projekt vom Zentralassistenten in Zusammenarbeit mit anderen Priestern. Das Programm wurde regelmässig fortgesetzt und wurde auch im Internet verbreitet. Es wurden auch Treffen zur Vorbereitung des WJT eingefügt.

-          Eine Vertretung der Apostolischen Bewegung hat am nationalen Eucharistischen Kongress in Ancona (September 2011) teilgenommen. Einige hatten sich als freiwillige Helfer zur Verfügung gestellt. Es wurde auch ein Info-Point an einem Stand auf dem Kongressareal aufgestellt.

-          Weitere Berufungen reifen in der Apostolischen Bewegung, welche die Kirche bereichern: im 2009 sind 4 neue Priester und 7 Diakone, welche in Zukunft das Priestertum sehen, geweiht worden; Im 2010 weitere 7 Priester und 2 Diakone (auch diese mit dem Ziel aufs Priesteramt) und 7 Ständige Diakone; im 2011 sind 2 Priester geweiht worden und 3 weitere Jugendliche haben die Bildung im Seminar abgeschlossen und werden geweiht werden.

-          Die Mission der Apostolischen Bewegung hat in diesen Jahren eine grosse Blütezeit erfahren, sowohl in Italien, als auch im Ausland. 

-          Am 17. Mai 2007 ist der Generalsekretär von der Bischofskonferenz aus der Republik Kongo, Mons. Alphonse Taty-Mboumba, der der Präsidentin die Erklärung übergeben hat, mit welcher der Präsident derselben Bischofskonferenz, S.E. Mons. Louis Portella-Mbuyu, zur offiziellen Anerkennung der Apostolischen Bewegung in allen Diözesen des Kongos aufruft. Sowie es bereits der Bischof von Nkayi S.E. Mons. Daniel Mizonzo gemacht hat.

-           Am 21. Oktober 2007 sind S.E. Mons. Louis Portella-Mbuyu (Präsident der Bischofskonferenz der Republik des Kongos), S.E. Mons. Daniel Mizonzo (Bischof von Nkayi) und Mons. Alphonse Taty-Mboumba (Sekretär der Bischofskonferenz) in S. Ianni zu Besuch gekommen.

-          Am 25. Januar 2008 ist  S.Em. Card. Christian Wiyghan Tumi, Erzbischof von Douala (Kamerun), gekommen, um das Anerkennungsdekret ad experimentum der Apostolischen Bewegung in Kamerun zu übergeben, das unterzeichnet wurde vom Präsidenten der Bischofskonferenz S. E. Mons. Victor Tonye Bakot.

-          Die Treffen fanden in der Kirche der Pfarrei Santo Ianni statt und haben ihren feierlichen Höhepunkt in der Feier der Eucharistie gefunden.

-          Am 25. August 2008 hat der Botschafter in der Santa Sede S.E. Fausto Cordovez Chiriboga aus Ecuador  an der Eucharistischen Feier in der Kirche von S. Ianni teilgenommen

-          Am 10. November 2008 ist S.E. Antoine Zanga, der Kamerunische Botschafter mit verschiedenen Mitarbeitern nach S. Ianni gekommen, um  persönlich die Wirklichkeit der Apostolischen Bewegung kennen zu lernen. Die Apostolische Bewegung ist in seinem Land vorhanden und wirkt mit der offiziellen Anerkennung der Nationalen Bischofskonferenz. Die Apostolische Bewegung hat ihm die Frucht einer Kollekte der Mitglieder überreicht, die zugunsten der bedürftigen Kinder des Kameruns gesammelt wurde.

-          Am 18. Mai 2009 hat S.E. Mons. Paul Maipan, Bischof von Khammam (Indien), die Apostolische Bewegung besucht. Er wurde von einem Priester aus seiner Diözese begleitet und hat der Eucharistischen Feier in der Pfarrkircher von S. Ianni vorgesessen.

-          Am 4. Juni 2010 in der Kirche von S. Ianni kam S.E. Mons. Rosario Vella, Bischof von Ambanja (Madagascar) zu Besuch. Am 5. Juli war es S.E. Mons. Samuel Kleda, Erzbischof von Douala (Kamerun). Beide wollten die Apostolische Bewegung persönlich kennen lernen, welche bereits in ihren beiden Bistümern präsent ist.

-          Am 14. März 2011 hatte in der Kirche von S. Ianni S. E. Mons. Daniel Mizonzo, Bischof Nkay von der Republik Kongo, den Vorsitz bei der Eucharistischen Feier inne gehabt.

-          In den Jahren von 2008 bis 2011 hat sich die Gegenwart der Apostolischen Bewegung ausserhalb Italiens tiefer gefestigt und weiter verbreitet: Einige Priester und Laien haben Kamerun, den Kongo Brazzaville (wo auch die Anzahl der Diözesen, in welche die Apostolische Bewegung wirkt, angewachsen ist) besucht, Indien und Madagaskar (wo die Bewegung vom Bischof angenommen und in im Bistum Ambanja konstituiert wurde). Weiter wurde die Bewegung in Österreich und der Elfenbeinküste angenommen. In weiteren Ländern wurde um ihre Gegenwart sowie ihr Werk gebeten. Dort befindet sich die Bewegung noch im Aufbau.

 Auf dem Weg in die Zukunft

Den Weg hat uns der Heilige Vater gezeigt. Nun ist es unsere Pflicht, ihn in der Liebe zum Nächsten, in Klugheit, in der Weisheit des Heiligen Geistes zu gehen – eifrig und in unermüdlicher Arbeit. Uns wird es möglich sein, diesen Weg zu gehen, wenn wir vom echten Geist der Eintracht, der Zusammenarbeit und der Einheit motiviert werden. Dies ermöglicht sich, wenn gegenseitiger Respekt gegenüber den verschieden Gaben gelebt wird und wenn jeder seine eigene Verantwortung wahrnimmt. Die Mission ist ein Werk der Kirche. Das wiederum bedeutet: Mission mit den andern, für die andern in einer Eintracht und Einheit welche aus dem Gehorsam dem Willen Gottes gegenüber wächst, welcher souverän über uns herrschen soll.

Gott ist es, der mich geschaffen hat, der mich gerufen hat, der mich gewollt hat. Gott ist es aber auch, der die andern geschaffen hat, sie gerufen hat, sie gewollt hat. Er hat die andern genauso gewollt, wie er mich gewollt hat, um die einzige Mission des Heiles zu vollbringen, welche diejenige von Jesus Christus ist. So hat unsere Gemeinschaft im Leib Christi zu sein. Vom Leib Christi müssen wir immer ausgehen. Den Leib Christi formen. Zum Leib Christi müssen wir immer zurückkehren, wenn wir unsere Aufgabe erfüllen möchten und Ihn den Menschen unserer Zeit schenken. Mit der Hilfe der Gnade Gottes können wir diese Aufgabe bewältigen. Mit der Hilfe der heiligen Mutter Gottes Maria, der Mutter der Erlösung werden wir es sicherlich schaffen.

Dies ist meine Hoffnung im Glauben. Und dies ist die Hoffnung der ganzen Apostolischen Bewegung.

 Ein besonderer Gedanke geht an:

 Die Gründerin der Apostolischen Bewegung, Maria Marino. Ihr Leiden, das sie jeden Tag Jesus hingibt, soll für die ganze Kirche eine Flut voller Gnade, Wahrheit und Umkehr werden. Für die Apostolische Bewegung möge sie grosse Kraft für die evangelisierende Mission sein.

 Die Präsidentin, Frau Concetta Marraffa. Möge ihre Liebe zur Apostolischen Bewegung nie aufhören, sondern sich immer wieder erneuern so wie die Liebe Christi und die Liebe seiner Mutter zu uns.

 Die Sekretärinnen. Ihre wertvolle Arbeit vollbringen sie oft in der Stille und bieten sie als wahres Opfer für den Herrn dar. Möge ihre Tätigkeit für die Apostolische Bewegung Träger von grosser, spiritueller Fruchtbarkeit für das Heil der Welt sein.

 Die Verantwortlichen der Diözese und der Pfarrei. Aus ihrem Engagement entspringt eine Mission, die immer stärker flächendeckend und universal ist. Der Herr erfülle sie mit seinem Heiligen Geist, damit sie wirkvolle Zeugen für die Wahrheit der Apostolischen Bewegung werden und diese viele Herzen erreichen kann.

 Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Sie sind der wahre und lebhafte Teil der apostolischen Bewegung. Durch ihre Arbeit ist die Apostolische Bewegung in den kleinen und alltäglichen Dingen, in ihrer ganzen Schönheit und Fülle ersichtlich. Schliesslich sind sie ihre flächendeckende und universale Sichtbarkeit.

 Die Kandidaten. Sie lieben die Apostolische Bewegung und sind auf dem Weg, ihre Spiritualität zu umarmen. Derr Herr schenke ihnen Mut für das Treffen richtiger Entscheidungen, was wahres Heil und Erlösung ist.

 Die Diakone. Möge ihr Dienst der Nächstenliebe und der Evangelisierung immer mehr von grossem Beispiel und für alle Ansporn sein, den Herrn mit ungeteiltem Herzen zu lieben.

 Die Priester. Sie sind Diener des Wortes, Diener der Wahrheit Jesu Christi, Verwalter der göttlichen Geheimnisse, Seelenbegleiter in Richtung Himmel. Ihre Geduld, Barmherzigkeit, Nächstenliebe und das Mitgefühl für jedes Herz mögen wie jene von Jesus Christus sein, der Barmherzige und Gnädige. 

Die kirchlichen Assistenten. Sie sind angelegt von einem grossen Dienst: die Beibehaltung der Apostolischen Bewegung in der Wahrheit Jesu Christi und der Jungfrau Maria, Mutter der Erlösung. Das übernatürliche Licht, das durch sie auf die Apostolische Bewegung ausgegossen wird, möge nie verarmen oder fehlen. Das Licht bleibe jedoch immer rein, hell und glänzend.

 Die geweihten Laien des Säkularinstituts "Maria, Mutter der Erlösung". Ihre Entscheidung, sich ganz Christus zu geben, möge für alle ein Beispiel sein, wie der Herr von ganzem Herzen geliebt wird, ohne Spaltung. Der Herr segne ihren Dienst und mache ihn wirksam für viele Früchte der Heiligkeit.

 Ihre Exzellenzen die Bischöfe, in deren Diözesen die Apostolische Bewegung lebt und arbeitet, geht ein aufrichtiger Dank seitens der Bewegung. Der Herr schenke ihnen seine grosse Gnade, damit sie ihren Dienst nach dem Herzen Jesu Christi vollbringen können.

 

Dem Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI., der in wenigen Tagen die Diözese Lamezia Terme besuchen wird, geht unser Gehorsam, unsere Wertschätzung, unsere verehrungsvolle Hochachtung. Der Herr möge ihn mit jeder Gabe des Heiligen Geistes bereichern.

 Die Jungfrau Maria, Mutter der Erlösung, die Engel und Heilige, mögen über die Apostolische Bewegung wachen, damit sie dem Himmel und der heiligen, katholischen Kirche treu bleibt.

 

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes neues Pastoraljahr.

 

 

 

  Catanzaro, 1 Oktober 2009

Der Kirchliche zentral Assistent der
Apostolischen Bewegung
Mons. Costantino Di Bruno
 

 

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